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Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen |
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Gemeindefusion im Kanton Thurgau: Hauptwil-Gottshaus Im Jahr 1996 vereinigten sich die beiden Ortsgemeinden Gottshaus und Hauptwil zur politischen Gemeinde Hauptwil-Gottshaus:
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Gottshaus
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Hauptwil
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Hauptwil-Gottshaus
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Im neuen Wappen sind nicht nur die beiden unverändert übernommenen Figuren aus den beiden Ortsgemeindewappen, sonder auch noch symbolisch die fünf überregional bekannten Speicherseen von Hauptwil. Optisch ungünstig wirken sich die beiden Hauptmotive, der Torturm und das Brustbild des heiligen Pelagius, aus. Ohne Trennlinie dazwischen stört das ungleiche Grössenverhältnis. Der ortsansässige Fahnenhersteller wurde vom Gemeinderat um Vorschläge gebeten. Besonderen Anklang fand die Variante mit einem Schrägfluss (Sitter) und den beiden Hauptfiguren Torturm und Pelagius. Die Vorschläge wurden in der Presse veröffentlicht, so dass die Bevölkerung sich dazu äussern konnte. Der Gemeinderat musste aber heftige Kritik entgegennehmen, denn ein Teil der Bevölkerung empfand den Schrägfluss als ein trennendes Symbol, das eher das Gegenteil als die Fusion darstellt. Anstelle der Sitter wurde der Ruf nach einem Symbol für die fünf Weiher immer lauter. Letztendlich wurde das heraldisch eher unbefriedigende Wappen mehrheitlich akzeptiert, denn zwischen Hauptwil und Gottshaus lag nichts mehr Trennendes.
Blasonierung :
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Wertung des
Wappens: Befriedigend
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