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Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen |
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Gemeindefusion im Kanton Thurgau: Kemmental Im Jahr 1996 vereinigten sich die acht Ortsgemeinden Alterswilen, Altishausen, Dotnacht, Ellighausen, Hugelshofen, Lippoldswilen, Neuwilen und Siegershausen zur politischen Gemeinde Kemmental:
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Alterswilen |
Altishausen
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Dotnacht
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Ellighausen
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Hugelshofen |
Lippoldswilen
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Neuwilen
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Siegershausen |
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Kemmental |
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Die neue Gemeinde nennt sich nach dem Kemmenbach. Gemessen an der Anzahl der Gemeinden ist das die grösste Fusion im Kanton Thurgau. Somit war klar, dass das neue Wappen eine Neuschöpfung sein musste. Die Vorschläge eines bestens ausgewiesenen Heraldikers wurden nicht akzeptiert. Dafür beauftragte der Gemeinderat einen Grafiker, ein neues Wappen zu entwerfen. Der Gemeindeversammlung wurden drei Varianten vorgelegt, wovon eigentlich nur eine heraldisch einwandfrei war: In Gelb ein blauer Schräglinksfluss. Das Gelb hätte sich an den Löwen im Thurgauerwappen, an den Kornfeldern und der Sonne orientiert. In einem weiterer Vorschlag waren beidseits des Flusses je vier Kreisflächen angeordnet, die sich unheraldisch den Windungen des Flusses anpassten und die acht früheren Gemeinden repräsentierten. Mit 100 von 140 Stimmen wurde dann die Variante gewählt, die aus heraldischer Sicht bestenfalls als befriedigend eingestuft werden muss. Gemäss den Abstimmungsunterlagen ist die obere Wappenfläche in neun Streifen aufgeteilt und soll symbolhaft an die aufgehende Sonne über dem Kemmental erinnern. Der Kemmenbach hätte eine dominante Position und der grosse Gelbanteil sowie die strahlenförmige Aufteilung verleihe dieser Variante eine aggressive, aber eindrückliche Wirkung. Weiter wurde ausgeführt, dass die neun Strahlen auch so interpretiert werden können, dass die ehemaligen neun Ortsgemeinden symbolisiert würden. Darin eingeschlossen ist auch die Ortsgemeinde Dippishausen-Oftershausen, welche sich bereits 1984 mit Siegershausen zusammenschloss. Heraldisch unkorrekt ist die weisse Bordierung des blauen Wellenbalkens auf gelber Schildgrundfarbe. Diese wurde vermutlich gewählt, weil sonst links und rechts der Fluss mit den schwarzen "Strahlen" ebenfalls gegen die Farbregel verstossen hätte.
Blasonierung des neuen Wappens:
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Wertung: Befriedigend
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