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Übersicht der Fusionen im
Kanton Graubünden

Übersicht alle Fusionswappen

Kriterien für die Wertung

 

 

Gemeindefusion im Kanton Graubünden: Landquart

Ab dem Jahr 2012 sind die beiden Gemeinden Igis und Mastrils unter dem neuen Namen Landquart vereingt:

 

 

Igis

Wie die übrigen Gemeinden des einstigen Gerichtes der
Vier Dörfer führte Igis bis 1804 den Steinbock im Wappen,
dem
  später eine Fackel beigegeben wurde, nämlich das Zeichen
der Herren von Falkenstein, später auch Facklenstein genannt,
ein Geschlecht, das in seinem Wappen zwei Fackeln zeigt.

 

 

Mastrils

Mastrils führte bereits in seinem Siegel um 1600 einen
Schlüssel. Das Siegelbild geht zurück auf die Mutterkirche,
da Mastrils als „die Gemeinde am Berg“ zu Zizers gehörte,
dessen Patron ursprünglich St. Peter war. Die Farben
sind die des Gotteshausbundes.

 

 

 

Landquart

 

 

Die neue Gemeinde benennt sich nach ihrem grössten Ort und international bekanntem Umsteigebahnhof für die Reise nach Davos.

Im neuen Wappen sind die bisherigen vereinigt, bei Mastrils mit vertauschten Farben. Der Steinbock könnte so gezeichnet werden, dass er das Feld gemäss den heraldischen Regeln besser ausfüllen und auch etwas grösser wirken würde. Das aber obliegt jedoch dem Grafiker, der in der Gestaltung des Wappens diese Freiheit besitzt. Das Wappen selbst ist heraldisch einwandfrei.
 

Blasonierung:

Schräg geteilt von Weiss mit steigendem schwarzem Steinbock mit roter Zunge und Geschlecht, eine Fackel mit rot-gelber Flamme tragend, und von Schwarz mit weissem Schlüssel.

 

Wertung: Gut 

 

Zur nächsten Gemeindefusion: Lavizzara TI (alphabetisch innerhalb der Schweiz)

Zur nächsten Gemeindefusion: Lumnezia GR (alphabetisch innerhalb des Kantons Graubünden)

Zur nächsten Gemeindefusion: Léchelles FR (innerhalb der Bewertungsstufe "gut")